Ausflüge mit Hund – Zwei- und Vierbeiner gemeinsam unterwegs

Hunde sind nicht zu Stubenhockern geboren. Sie wollen sich bewegen, durch die Natur toben und sich auspowern, am besten zusammen mit Herrchen oder Frauchen. Wir haben für dich ein paar interessante Ideen für Ausflüge mit Hund zusammengetragen, an denen ihr garantiert Spass habt.

 

Wandern mit Hund

Wanderungen sind ein echtes Abenteuer für Mensch und Tier. Sie geben dir und deiner Fellnase Gelegenheit, spannende Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln und gleichzeitig etwas für eure Fitness zu tun. Gerade wenn am Wochenende mehr Zeit ist, kannst du auch mal längere Touren durch bislang unentdeckte Gegenden einplanen. Wähle beim ersten Mal eine Strecke, die ihr beide locker schaffen könnt, und erhöhe die Entfernungen und den Schwierigkeitsgrad stetig. Ob leicht oder schwer, Wiese, Wald oder Berggipfel – in der Schweiz gibt es mehr als 65.000 Kilometer Wanderwege für alle Ansprüche, von denen sich viele auch für Ausflüge mit deinem tierischen Begleiter eignen.

Fahrradausflüge mit Hund

Abhängig vom Fitnessgrad deines Vierbeiners, könnt ihr zusammen auch gemeinsame Fahrradtouren unternehmen. Ist dein Hund gesund und an das Fahrrad gewöhnt, kann er neben dir her laufen. Dabei solltest du die Fellnase das Tempo vorgeben lassen. Ältere Tiere geniessen gern in einem bequem ausstaffierten Fahrradanhänger die Landschaft, während du vorn strampelst. Bei sehr langen Touren freuen sich auch fitte Hunde über eine Erholungspause im Anhänger. Kleine Rassen fahren gern in einem Körbchen am Lenker oder auf dem Gepäckträger oder in einem Hunderucksack mit. Grundsätzlich gilt, dass Hunde erst am Fahrrad mitlaufen sollten, wenn sie die Wachstumsphase abgeschlossen haben, also etwa im Alter von 1,5 Jahren.

Camping mit Hund

Campingausflüge bedeuten Freiheit und Flexibilität. Damit sind sie ideal für Ferien mit Hund. Im Vergleich zu Pensionen und Hotels bietet ein Campingplatz dem Vierbeiner eine natürliche Umgebung mit ausreichend Auslauf und viel Platz zum Spielen. Achte bei der Vorausplanung unbedingt darauf, dass du einen als hundefreundlich ausgewiesenen Campingplatz auswählst. Diese Anlagen verfügen in aller Regel über umzäunte Freilaufwiesen, auf denen sich das Tier nach Herzenslust austoben kann. Erkundige dich ausserdem, ob es Hundeduschen gibt. Diese sind sehr nützlich, wenn deine Fellnase den ganzen Tag am Strand herumgetollt oder mit Karacho in die nächste Schlammpfütze gesprungen ist.

Schwimmen gehen mit dem Hund

An heissen Tagen gibt es für viele Hunde nicht Schöneres als einen Ausflug an den nächsten See. Der Badespass sorgt nicht nur für eine willkommene Erfrischung, er trainiert auch die Muskeln. Grundsätzlich gelten für den Aufenthalt im kühlen Nass ähnliche Regeln wie beim Menschen. Bei hohen Temperaturen solltest du deinen Liebling nicht direkt ins kalte Wasser springen lassen, schon gar nicht mit vollem Magen. Die Badedauer richtet sich nach der Fitness und den Schwimmfähigkeiten des Tieres. Spätestens nach zwanzig Minuten sollte der Vierbeiner für eine Weile im Schatten pausieren. Dein Hund geht nicht gern ins Wasser? Vielleicht lässt er sich stattdessen zu einer Kanutour oder zum gemeinsamen Stand-up-Paddeln überreden.

Krimitour mit Hund

Du möchtest mit deiner Fellnase etwas ganz Besonderes erleben? Wie wäre es damit, gemeinsam einen mysteriösen Kriminalfall aufzuklären? Verschiedene Hundeschulen in der Schweiz, beispielsweise in Zürich und in Grenchen, bieten euch die Gelegenheit, der «SOKO WUFF» beizutreten und zusammen mit anderen Mensch-Hund-Gespannen euer Sherlock-Holmes-Gen zu entdecken. Um auf die richtige Spur zu kommen, müsst ihr Beweise sammeln, Rätsel lösen und Zeugen befragen. Um teilnehmen zu können, sollte dein Hund mindestens neun Monate alt sein und sich in einer Gruppe wohlfühlen. Da sich die kostenpflichtigen Angebote grosser Beliebtheit erfreuen, empfiehlt es sich, frühzeitig nach einem passenden Termin Ausschau zu halten.

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6. Juni 2022 11:04