Die beliebtesten Hundenamen und was sie bedeuten

Kommt ein Hund ins Haus, muss natürlich ein passender Name für den Vierbeiner her. Doch welcher soll es sein? Hier erfährst du alles Wichtige zur Namensfindung und zur Bedeutung der beliebtesten Hundenamen.

 

Welche Eigenschaften sollte ein Hundename aufweisen?

Im Grunde ist erlaubt was gefällt. Allerdings solltest du versuchen, unter den Zig-Tausenden verfügbaren Hundenamen einen zu finden, der das Aussehen und den Charakter deiner Fellnase widerspiegelt. Bedenke dabei, dass dein Hund irgendwann aus dem Welpenalter herauswächst und der Name dann auch zum ausgewachsenen Tier passen sollte.

Da Hunde weniger auf Worte als auf den Klang hören, eignen sich am besten zweisilbige Namen mit Anfangsbuchstaben wie CH, K, S, SCH oder SH. Zudem empfehlen sich Hundenamen, die auf einem Vokal (A, E, I, O, U) oder Y enden. Auf Namen wie Sammy, Charly oder Kira hören die Vierbeiner deutlich besser als auf Donut, Zeus oder Skip. Ideal ist ein Name, bei dem keine Verwechslungsgefahr mit gängigen Kommandos besteht. «Maus» ist beispielsweise ein weniger geeigneter Name, da er dem Kommando «Aus» ähnelt. Gleiches gilt für «Fritz» und «Sitz» oder «Tom» und «Komm».

Bevor du den Hund an den Namen gewöhnst, solltest du diesen zunächst auf Alltagstauglichkeit testen. Können ihn alle Familienmitglieder gut aussprechen und sind alle bereit, den Vierbeiner auch in der Öffentlichkeit bei seinem Namen zu rufen?

Kann ich einen Hundenamen ändern?

Du hast deiner Fellnase vor Jahren einen Namen gegeben, der dir jetzt nicht mehr gefällt? Oder hast du einen Hund aus dem Tierheim oder von einer Hundevermittlung bei dir aufgenommen, den du gern umbenennen würdest? Dann solltest du bedenken, dass der Vierbeiner einiges für die Umgewöhnung braucht. Gerade ältere Tiere benötigen unter Umständen etwas länger, bis sie auf den neuen Namen hören. Am ehesten klappt das mit einem Namen, der dem alten vom Klang her ähnelt.

Die beliebtesten Namen für Hündinnen und was sie bedeuten

  1. Luna: Dieser Name hat seine Wurzeln im Lateinischen und lässt sich mit «Mond» übersetzen.
  2. Bella: Der Name Bella stammt aus dem Italienischen und wird mit «die Schöne» übersetzt.
  3. Emma: Dieser aus dem Germanischen stammende Name bedeutet so viel wie «groß» oder «gewaltig».
  4. Nala: Nala ist ein vor allem in Tansania beliebter Vorname. Ursprünglich bezeichnete er in der Sprache Suaheli die «Löwin». Er wird aber auch mit «Geschenk» übersetzt.
  5. Amy: Hierbei handelt es sich um die Kurzform für den französischen Namen Aimée. Dieser bedeutet so viel wie «geliebt» oder «die Liebende».

 

Die beliebtesten Namen für Rüden und was sie bedeuten

  1. Balu: Der Name Balu entstammt dem Hindi. Er bedeutet «Bär» und wurde durch den Zeichentrickfilm «Das Dschungelbuch» weltweit bekannt.
  2. Buddy: Buddy kommt aus dem Englischen und bedeutet «Kumpel». Als Hundename wurde er durch den Film «Air Bud – Champion auf vier Pfoten» zu einem Begriff.
  3. Charlie/Charly: Bei diesem Namen handelt es sich um die englische Version des deutschen Vornamens «Karl». Dieser bedeutet so viel wie «Mann», «der freie Mann» oder «Ehrenmann».
  4. Milo, Milow, Mailo: Diese Namen lassen sich mit «der Liebliche», «der Angenehme» oder «der Zweitgeborene» übersetzen. Milo findet auch als Kurzform der Namen Camillo, Emilio und Emil Verwendung.
  5. Rocky: Die Ursprünge dieses Namens finden sich im althochdeutschen Wort «rohon», das «schreien», «brüllen» oder «den Schlachtruf ausstoßen» bedeutet. Im Englischen ließe sich Rocky auch mit «felsig» oder «steinig» übersetzen.

 

Egal, für welchen Hundenamen du dich letztendlich entscheidest, am Ende zählt, dass dein Vierbeiner darauf hört. Du kannst deiner Fellnase auch selbst die Wahl überlassen, indem du testest, auf welchen Namen sie am besten reagiert. Einige Hunde haben da ganz spezielle Vorlieben.