Wie eine Tiervermittlung im Tierheim abläuft

Wenn du deine Wohnung künftig mit einem Haustier teilen möchtest, musst du dich nicht zwingend an einen Züchter wenden. Unzählige Hunde, Katzen und Kleintiere warten in Schweizer Tierheimen sehnsüchtig auf ein neues Zuhause. Zum Schutz der Tiere ist eine Adoption allerdings oft nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

 

Welche Vermittlungskriterien haben Tierheime?

Tierheime wollen sichergehen, dass ihre Schützlinge in ein gutes Zuhause kommen. Nicht selten haben die von ihnen betreuten Hunde, Katzen und Kleintiere ein schweres Schicksal hinter sich und sollen endlich ein schönes und behütetes Leben haben.

Die Vermittlungskriterien unterscheiden sich von Tierheim zu Tierheim. Grundsätzlich solltest du die Bedürfnisse des Tieres erfüllen und ihm optimale Haltungsbedingungen bieten können. In vielen Einrichtungen musst du einen sogenannten Interessenbogen ausfüllen, in dem deine Wohnsituation und deine bisherigen Erfahrungen mit der jeweiligen Tierart abgefragt werden. Zudem erkundigen sich die Mitarbeiter, ob Kinder im Haushalt leben oder regelmässig zu Besuch kommen.

Bei Hundeadoptionen ist Zeit ein besonders wichtiger Faktor. Einige Tierheime stimmen einer Tiervermittlung nur zu, wenn rund um die Uhr jemand zuhause ist, der sich um den Hund kümmert. Anderen genügt es, wenn die Fellnase maximal sechs Stunden am Tag alleine ist. Ausserdem muss das Gassi gehen sichergestellt und je nach Rasse und Grösse des Hundes ausreichend Platz in Wohnung und Garten verfügbar sein.

Auch Katzen benötigen viel Platz. Es gibt Tierheime, die für jüngere Samtpfoten eine Wohnungsgrösse von mindestens 60 Quadratmetern vorschreiben. Zudem müssen Balkon-Öffnungen und ähnliche Gefahrenquellen komplett mit Katzenschutznetzen gesichert sein. Wohnungskatzen werden oft nur paarweise vermittelt, weil die Stubentiger von Natur aus keine Einzelgänger sind.

Für Kleintiere gibt es ebenfalls Regeln. Bevorzugt werden Kaninchen, Meerschweinchen und Co. an Halter vermittelt, die ihnen ein grosses Gehege oder ein extra Zimmer anbieten können. Zum Teil ist aber auch ein Käfig in Ordnung, solange dieser den gängigen Vorgaben vom Schweizer Tierschutz STS entspricht.

Um auf Nummer sicher zu gehen, führen viele Tierheime vor Katzen- und Hundeadoptionen Vorkontrollen bei den Interessenten durch. Bei Kleintieren genügt meist ein Foto des neuen Umfelds.

Wie läuft eine Tiervermittlung ab?

Hast du ein Tier entdeckt, mit dem du künftig dein Leben teilen möchtest, sind die Tierheimmitarbeiter deine Ansprechpartner. Diese kennen ihre Pfleglinge genau und können dir Auskunft über ihr Wesen und die Haltungsansprüche geben. Bei einem Besuch im Tierheim hast du die Möglichkeit, deinen neuen Gefährten näher kennenzulernen und sein Vertrauen zu gewinnen. Bei Hunden und Katzen sind zum Teil mehrere Besuche erforderlich, bevor das Tierheim sein Okay für die Adoption gibt.

Sobald das geschehen ist, unterzeichnest du einen Abgabevertrag, der Angaben zum Tier und seiner artgerechten Haltung, rechtliche Belange sowie dein Einverständnis zu Nachkontrollen enthält. Ausserdem entrichtest du eine Vermittlungsgebühr, die je nach Tierheim variieren kann.

Welche Tierarten und Altersgruppen lassen sich am besten vermitteln?

Die Konkurrenz in Tierheimen ist gross. Am gefragtesten sind junge, aktive und hübsche Tiere, die meist recht schnell ein neues Zuhause finden. Deutlich schwerer haben es alte und kranke Hunde und Katzen oder solche mit optischen Makeln. Problematisch sind auch Exoten wie Schlangen, Leguane und Schildkröten, die nur an sachkundige Halter oder geeignete Auffangstationen abgegeben werden.

Wie können Tiervermittlungsseiten wie die Tiervermittlung Schweiz die Tierheime entlasten?

Tierheime erreichen mit ihren Webseiten oft nur Interessenten in der näheren Umgebung. Dadurch ist die Tiervermittlung häufig nicht so erfolgreich wie erhofft. Tiervermittlungsseiten wie petsearch.ch sorgen für eine grössere Reichweite der Tierinserate und helfen dabei, die Tiere schneller und einfacher zu vermitteln. Das bedeutet weniger Stress für Hunde, Katzen und Co. sowie eine grosse Entlastung für die Tierheime.